August 2008


Auf dem Weg, das heimische Heimkino auf Vordermann zu bringen, stellen sich mir viele Fragen, Probleme und Entscheidungen, welche einerseits die Wahl der Gerätschaften beeinflussen oder aber der Verbesserung des Sound- oder Bilderlebnisses dienen.

Da ist mir bezüglich der Lautsprecher der Begriff Bi-Amping über den Weg gelaufen. Der Begriff tritt im Zusammenhang mit einem 4-poligen Anschlusspanel am Lautsprecher auf. Normalerweise schließt man an einem Lausprecher ein 2-Adriges Kabel an und alles ist erldigt. Wenn man nun aber etwas hochwertigere Lautsprecher erwirbt, dann kann man schon mal überrascht sein, wenn man plötzlich 4 Anschlüsse für Lautsprecherkabel an der Rückseite des Lautsprechers vorfindet. Wer wie ich als Laie an das Thema herangeht wird sich fragen, ob er im falschen Film ist. Die Gebrauchsanweisung der Lautprecher wird dann so etwas wie Bi-Amping oder auch Bi-Wiring erwähnen und genau deswegen haben die Lautsprecher 4 Anschlüße.

  • Bi-Wiring: Wie der Name es schon sagt, werden 2 Kabel angeschlossen. Achtung: 2 Kabel nicht mit einem 2-adrigen Kabel verwechseln. Normalerweise schließt man 1 Kabel an, dies hat aber 2 Adern. Für jeden Anschluß am Lautpsrecher und den passenden am Verstärker eine Ader. Bei Bi-Wiring werden 2 Kabel mit jeweils 2 Adern angeschlossen und beide Kabel kommen von nur einem Verstärker/Endstufe.
  • Bi-Amping: Auch bei dieser Variante werden 2 Kabel angeschlossen. Aber die beiden Kabel kommen nicht von einem Verstärker/Endstufe, sondern von 2 Verstärkern/Endstufen. Dies kommt zum Einsatz, um die Stärken unterschiedlicher Verstärker/Endstufen zur Geltung zu bringen. Jeder Verstärker/Endstufe hat seine eigenen Chraktaristika bzw. seine Spezialgebiete. Der eine ist besser im hohen, mittleren oder tiefen Tonbereich. Manchmal sind die Verstärker/Endstufen nachweislich in dem einen oder anderne Bereich besser oder einfach auch in einem Bereich nur schlechter, manchmal kommt das aber auch einfach auf das eigene Empfinden und die eigenen Vorlieben an. Um nun aus 2 Geräten, die jeweils aus dem Hoch-/Mitteltonbereich und den Tieftonbereich das Maximum an Hörgenuss herausholen, kombinieren zu können, kommt nun das Bi-Amping ins Spiel. Dabei schliesst man den besseren Kandidaten für den Tieftonbereich an die mit „LF“ gekennzeichneten Buchsen an, die Hoch-/Mitteltonspezialisten an die Buchsen mit „HF“. Von dieser Art der Anwendung verspricht man sich ein besseres Klangbild.
  • Tri-Wiring: Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, gibt es noch das Tri-Wiring. Wie beim Bi-Wiring kommen hier alle Signale von einem Verstärker/Endstufe, aber hier wird der Hoch-, Mittel- und Tieftonbereich jeweil von einem eigenen Kabal versorgt. Deshalb Tri!

Bi-Amping ist soweit ja einsichtig, wenn man es darauf anlegt. man nutzt die Vorteile von 2 Verstärkern/Endstufen um das maximale Klangerlebnis herauszuholen. Aber Bi-Wiring/Tri-Wiring?
Dabei wird sich der Umstand zu Nutze gemacht, dass erinerseits im Lautsprecher eingebaute Frequenzweichen umgangen werden. Frequanzweichen an sich sorgen für einen geringen Leistungsabfall der Lautsprecher weil sie von der eingehenden Leistung einen geringen Teil „schlucken“. Des weiteren kann man so die an den Lautsprechern anliegenede Leistung maximieren, weil eben die unterschiedlichen Tonbereiche von jeweils unterschiedlichen Verstärkern/Endstufen mit der maximalen Leistung versorgt werden.

Was mache ich nun aber wenn ich Lautsprechr fr Bi-Amping/Bi-Wiring erwoben habe, aber nur 1 Verstärker/Endstufe besitze?
Die Lautpsrecher sind immer mit Brücken zwischen den Buchsen ausgestattet, so daß man nur 1 Kabel, also 2 Buchsen mit einem Signal belegen muss. Die Brücken leiten dann das Signal an die anderen Buchsen weiter. Je nachdem welches Preissegment man sich aussucht sind die Brücken nun entweder besser oder schlechter. Um bei nicht allzu hochwertigen Brücken mehr aus den Lautprechern herauszuholen kann man nun die vorhandenen Brücken durch normales Lautsprecherkabel ersetzen. Das kann dann durchaus schon zu geringen Qualitätsverbesserung führen, je nachdem wie gut oder schlecht die Brücken sind.

Mal sehen was ich mit der Zeit noch so lernen kann 😉

Auf den ersten Blick fand ich es etwas ungewöhnlich, aber ich habe mich getraut … Ich bin zu der aktuellen „Tour“ von Horst Lichter gegangen. Zu Besuch bei einem Fernsehkoch in einer große Veranstaltungshalle.
Es war ein echt schöner und vor allem richtig lustiger Abend  🙂  Horst erzählte in seiner unverwechselbaren Art Geschichten aus seinem Leben, Anekdötchen, aber auch was er von so mancher Bewegung in kulinarischer Hinsicht hält.
Ein Renner waren die Geschichten aus seiner Jugend! Man hatte so richtig den jungen Horst vor Augen und konnte sich bei den Schilderungen so richtig gut in alles hineindenken. Man sah die Situation quasi direkt vor Augen und fühlte sich auch an einige Situationen der eigenen Jungend erinnert – Herrlich lustig und unnachahmlich!
Ich kann jedem Interessierten einen Besuch bei Horsts Tour nur absolut empfehlen, er ist echt ein guter Alleinunterhalter mit aberwitzigen Geschichten 🙂

Ich sitze mit einem breiten Grinsen auf der Couch und stelle fest, dass es mir gut geht! Auf einen weiteren erfolgreichen Freitag 🙂

Ich wünsche allen einen schönen Abend und einen bombigen Start in den letzten Arbeitstag dieser Woche!

Ich habe gerade eine neue Serie auf meine Favoritenliste geschrieben. Die erste Staffel habe ich gesehen und ich kann behaupten, dass sie gut gemacht ist.

Es geht hierbei um „Dexter“. Es handelt sich hier nicht um die klassische Serienmachart, in der pro Folge einzelne Handlungen abgeschlossen werden und im Hintergrund dauerhaft andere Handlungen mit durchgezogen werden. Hier geht es 12 Folgen lang um genau die eine Sache … aber diverse andere kleinere Sachen werden im Hintergrund mit durchgezogen und reichern den Haupthandlungsstrang an.
Bei der Handlung dreht sich alles um einen Forensiker bei der Polizei in Miami. Sein Spezialgebiet sind Blutspuren an Tatorten und alles was dazu gehört. Soweit klingt es sehr unspektakulär und nicht groß anders als die vielen existierenden Serien – Wenn da nicht sein kleines Geheimnis wäre: Er ist ein Serienkiller der den „Müll“ der Gesellschaft entsorgt.
Wenn jemand andere Leute ermordet oder anderen großen Schmerz zufügt, dann landet er auf Dexters Liste. Er trägt dieses Geheimnis ständig mit sich herum, denn mit wem soll man ein solches Geheimnis teilen? Sein Leben ändert sich aber schlagartig, als er in einer Mordserie mitermittelt, in der der Serientäter seine Sprache zu sprechen scheint … Das erste Mal begegnet Dexter einem Menschen, der wie er ist, der wie er zu denken scheint und auf diese Art eine große Verwandschaft mit ihm teilt. Doch dass er ihn nicht kennt und der unbekannte ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint, spornt Dexters Ehrgeiz nur noch mehr an
Der interessierte Zuschauer bekommt über die Zeit ganz nebenbei auch noch erklärt, wie Dexter so geworden ist wie er ist.

Mehr möchte ich hier nicht sagen, denn es mag ja den einen oder anderen geben, der sich die 12 Folgen anschauen mag. Also meine Empfehlung hat die Serie!
Ich hoffe es gibt zumindest noch eine 2. Staffel, den sonst wäre ich echt enttäuscht und müsste etwas vergleichbares suchen 😦
Denn nur sehr selten habe ich eine Serie so verschlingen können!

Es ist vollbracht!
Gestern habe ich trotz gesundheitlicher Einschränkungen eine neuen Gardine im Wohnzimmer montiert. Zum Thema neuer Gardine müsste ich sagen die 1. Gardine in diesem Domizil seit dem Einzug vor 1 1/4 Jahren. Ich habe es gar nicht glauben wollen, aber was so eine Gardine an Wohnkomfort bedeuten kann, das ist echt der Wahnsinn.
Kaum war sie dran habe ich mich um ein vielfaches wohler gefühlt, als es vorher möglich gewesen

Neue Gardine

Neue Gardine

wäre. Ich möchte sie echt nicht mehr missen müssen und bin sehr glücklich mit der Entscheidung, auch wenn ich kurz vor dem Kauf noch nicht genau wusste, ob die Farbwahl richtig ist 😉

Aber dennoch: Ende gut, alles gut 🙂

Olympia steht vor der Tür und ich kann mich an kein Event dieser Art erinnern, auf das ich mich so wenig gefreut habe bzw. was mir fast schon gleichgültig ist.

Woran das wohl liegen mag? Wohl eher an der Tatsache, dass im Fernsehen fast ausschliesslich über die Seiten Chinas und seiner Regierung berichtet wird, die so gar nichts mit dem Sport zu tun haben. Auch wenn es für mich den Charme und das gewisse etwas der olympischen Spiele in den Hintergrund schiebt, finde ich genau diese Berichterstattung sehr wichtig. Es gab im Vorfeld viele Versprechungen der chinesichen Regierung, was man alles verändern würde, wenn die olympischen Spiele in China stattfinden – zum Wohle der eigenen Bürger und der Menschenrechte versteht sich. Aber nach dem die Spiele immer näher rücken bekommt man das Gefühl, dass sich eigentlich gar nichts geändert hat. Menschenrechte spielen weiterhin keine Rolle in China, chinesische Bürger die sich auf die Seite derer stellen, die Haus und Gründstück verloren haben weil diese Projekten für die Infrastruktur der olympischen Spiele weichen mussten leiden unter Repressalien des Staates und zu guter letzt müssen sich, wenn es nach dem Willen des Veranstalters geht, auch die Reporter und Berichterstatter aus aller Welt dem in China üblichen Vorgehensweisen hinsichtlich freier Informationsbeschaffung beugen. Auch wenn es zunehmend so scheint, als wenn China dem öffentlich Druck nachgibt und zumindest die Internetzensur für die internationalen berichterstatter immer mehr aufzuweichen scheint – China lockert Internetzensur während Olympia – ARD – finde ich es schon sehr abenteuerlich was sich eine Regierung leisten kann, angesichts der Versprechungen im Vorfeld. Es will sich aber auch keiner aus dem Fenster lehnen und öffentlich groß anprangern, selbst das IOC stellt heraus, dass es vor allem darum gehe, dass die Spiele reibungslos durchgeführt werden können. Das klingt wie diplomatisch formuliert, solange die Spiele nicht gestört werden und die Einnahmen für alle an diesem Tropf hängenden Organisationen sprudeln, können wir über die Nichteinhaltung jeglicher Versprechen auch gerne hinwegsehen.

Ich finde es sehr schade, dass auch im Zusammenhang mit den olympischen Spielen von anderen Staaten so wenig für die chinesische Bevölkerung gemacht wird – hat man doch nur ein Mal die Chance dass die ganze Welt gespannt in nur eine Richtung schaut und alles was dort passiert auch sehr genau wahrnimmt.

Will man konsequent sein und sollte sich nicht noch grundlegend etwas ändern, dann bleibt wohl nur die Spiele einfach nicht zu gucken! Als einzelner hat man zwar nur wenig Einfluss, aber man muss nicht noch durch seinen TV-Konsum die finanziellen Quellen weiter zum sprudeln bringen – man kann auch im kleinen Zeichen setzen, auch wenn es nicht viel bringt außer dass man seinem Gewisse folgt!