Willi gab mir als Rückmeldung auf meinen Eintrag „Neuer Feldversuch: Kaffee handgefiltert“, dass ich den mal mit einer Prise Salz versuchen solle … Ich kenne da so einen Spruch, der mir dabei spontan immer wieder einfällt: Klingt merkwürdig, ist auch so :-)

Ich habe es heute prompt ausprobiert. Erst einmal normal, dann mit Salz. Da ich nicht über „fertiges“ Salz verfüge, was so in den normalen Streuern rumlungert, sondern nur Salz aus der Mühel habe, ist es nicht 1 Prise sondern 1 „Umdrehung“ Salz geworden, die ich zu dem Kaffeemehl für 1 Tassee Kaffee getan habe.
Nun weiß ich zwar nicht ob das einer Prise entspricht, aber ich denke es wird schon halbwegs hinkommen. Mal abgesehen davon, dass es beim aufbrühen auch zu sogenannten kleinen „Messungenauigkeiten“ gekommen sein kann – Kaffeepulver nicht auf das Gramm genau abgewogen, sondern nur per Kaffeelöffel eingefüllt, Wassermenge nach Optik in der Tasse – bin ich der Meinung, dass ich einen Unterschied geschmeckt habe. Auch wenn der Unterschied jetzt nicht wie Tag und Nacht war, also eher ein kleiner geschmacklicher Unterschied zur Variante ohne Salz, bin ich der Meinung, dass der Kaffee mit dem Salz etwas rauher und bitterer geschmeckt hat. Er war nicht so harmonisch und weich wie die Variante ohne Salz.

Nun stellt sich nur noch die Frage, wie sehr dieser Geschmack auch von der Kaffeesorte abhängig ist, weil die Sorten an sich schon teilweise gravierende unterschiedlice Geschmackskompostionen mit sich bringen.
Ich habe es mit Langen Sulawesi versucht. Ich werde mal versuchen dran zu denken, dass ich es bei der nächsten Sorte auch mal mit Salz versuche ;-)

So auf Anhieb kann ich nur sagen, dass diese Variante es nicht auf das Treppchen meiner Favoriten geschafft hat … mal sehen was die weiteren Versuche bringen ;-)